Berichte aus dem Schulleben

Berichte aus dem Schulleben

Besuch der Gedenkstätte Flossenbürg

Am 4.Mai besuchten die Schülerinnen und Schüler der beiden 8.Klassen das ehemalige Konzentrationslager in Flossenbürg. In einem zweistündig geführten Rundgang durch die KZ-Anlage erhielten die Schüler viele detaillierte Informationen zum damaligen Lagerleben.

Die Ausstellungen in dem historischen Gebäude der Wäscherei und die Begegnungen mit den Einzelbiographien der ehemaligen KZ-Häftlinge führten den Jugendlichen die Menschen verachtende Gesinnung der Täter und das Leid der Opfer vor Augen.

Begleitet wurden die beiden Klassen von ihren GPG-Lehrern Herrn Mühlhofer und Frau Leitermann.

Musikalische Gipfelstürmer

Am Mittwoch, den 23.03. durften die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse eines der weltbesten Orchester live in München erleben.

Das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte in einer moderierten Generalprobe im Rahmen der „Echtzeit“-Reihe die „Alpensinfonie“ von Richard Strauss. Schon allein die Vielzahl der über 100 MusikerInnen mit ihren Instrumenten auf der Bühne war beeindruckend.

Richard Strauss hat in seiner monumentalen Sinfonie, in welcher er in 22 Stationen musikalisch eine Bergwanderung beschreibt, alles an Instrumenten eingesetzt, was man sich überhaupt vorstellen kann, von der Piccoloflöte bis zum Kontrafagott, eine Orgel, mindestens zwei Harfen (wenn möglich, sollte man sie auch noch verdoppeln, so schreibt Strauss in seinen Anmerkungen zur Orchesterbesetzung), ein „Fernorchester“ mit 12 Hörnern, Donner- und Windmaschine, Kuhglocken und, und, und…

Drei SchülerInnen aus München moderierten die Generalprobe und stellten dem 1. Trompeter, Herrn Thomas Kiechle und dem Dirigenten des Orchesters, Herrn Daniel Harding eine Vielzahl interessanter Fragen.

So erfuhr man unter anderem, dass der weltberühmte Dirigent auch eine Ausbildung als Pilot hat, dass der Trompeter als Kind eben durch die Begegnung mit der Alpensinfonie davon zu träumen begann, diese Musik auch einmal mitspielen zu dürfen. Und sein Berufswunsch ging schließlich auch in Erfüllung.

Die meisten SchülerInnen ließen sich von der malerischen, ausdrucksstarken Musik und der Konzertatmosphäre in der Isarphilharmonie wirklich fesseln und lauschten eine Stunde lang ruhig und aufmerksam den Klängen des Orchesters.

Während der lustigen und unterhaltsam Zugfahrt nach Hause waren sich alle einig, dass sich der weite Weg nach München wirklich gelohnt hat.

ZERO WASTE – Projekt an der Mittelschule Altenstadt

Einkaufen, ohne auch nur ein einziges Teil für den gelben Sack mit nach Hause zu bringen? Das geht! Die Schüler der 10. Klasse der Mittelschule Altenstadt erprobten dies im Rahmen des Projektes „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“.
Dazu arbeiteten die Schüler in den Fächern der berufsorientierenden Zweige Technik, Soziales und Wirtschaft in den jeweiligen Gruppen zusammen.
Zunächst wurden Rezepte ausgewählt und Einkaufslisten geschrieben. Um ohne Müll einkaufen zu gehen, muss etliches vorbereitet werden. Es braucht Behälter für die Lebensmittel und Boxen zum Transport. Diese entwarfen und bauten die Schüler in der Technikgruppe selbst. Gemeinsam ging es dann nach Weiden zum Unverpacktladen „Nackter Frosch“. Dort informierten sich die Schüler über das Prinzip „Unverpackt“ und kauften anschließend für die einzelnen Rezepte die benötigten Zutaten ein.
Dann ging es ans Kochen. Für viele waren die Gerichte aus Couscous, Kichererbsen, Linsen usw. eine neue Erfahrung.
Ansprechend dokumentiert wurden die einzelnen Projektphasen von der Gruppe Wirtschaft in Form einer Broschüre. Dort finden sich die kompletten Rezepte sowie auch eine Bauanleitung für eine Einkaufskiste.
Zum Abschluss des Projektes fand in der Aula der Mittelschule eine Präsentation statt, zu der der Altenstädter Bürgermeister Herr Schicketanz und die Schulrätin Frau Margit Walter eingeladen waren. Die Schüler der einzelnen Fachgruppen stellten ihre Arbeitsergebnisse vor und erhielten im Anschluss die Urkunden für die Teilnahme an diesem Projekt.
Projektwochen zum Thema Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben, sind seit 2020 verpflichtend für alle Schulen, damit Schüler in den Handlungsfeldern Ernährung, Gesundheit, Haushaltsführung, Umweltverhalten, selbstbestimmtes Verbraucherverhalten und digitales Handeln neue Erfahrungen machen können, die zur Bewältigung der Alltagsherausforderungen wichtig sind.

Verabschiedung von Frau Michaela Santl

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit dem Kollegium würdigten stellvertretender Schulleiter Josef Neubauer und Bürgermeister Ernst Schicketanz die Arbeit der Jugendsozialpädagogin Michaela Santl, welche seit 2014 an unserer Schule tätig war. In dieser Zeit bildete sie Jahr für Jahr die Streitschlichter und    Streitschlichterinnen der Schule aus, organisierte zahlreiche Seminare, Präventionsveranstaltungen und Kurse zum Teambuilding und sozialen Miteineinander. SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern suchten in Konfliktfällen immer wieder gerne Rat bei der beliebten Jugendsozialarbeiterin.
Frau Santl wechselt ab 1. März in die Jugendgerichtshilfe.
Die Schulfamilie wünscht Dir, liebe Michaela, viel Glück und Erfolg bei Deiner neuen ebenso verantwortungsvollen Aufgabe.

Besuch an der Kontinentalen Tiefbohrung

Am Dienstag, den 15.02.2022 fuhren die Klassen R8, M8 und M10 zum GEO-Zentrum an der KTB.
In Jahrgangsstufen aufgeteilt führte die Mitarbeiterin Frau Mack das Modul „Erneuerbare Energien
und Klimaschutz“ durch. Nach der Klärung des Begriffs Energie erprobten die Schüler in Kleingruppen
an Modellen, wie Strom aus Wind, Wasser oder Sonne erzeugt werden kann. Interessant war für
einige, wie anhand eines Modellautos die Technik des Antriebs mittels Brennstoffzelle funktioniert
oder wie mit Hilfe eines Energiefahrrades selbst Strom erzeugt werden kann.
Ein weiterer Mitarbeiter führte die Klassen durch die Ausstellung „System Erde“ und zeigte dazu auch
einen Film. Viele Schüler probierten den Erdbebensimulator aus.
Beeindruckend war der Turm selbst mit den vielfältigsten Bohrvorrichtungen.
Bei diesem Besuch konnten alle ihr Wissen bezüglich Vulkane, Erdbeben, Aufbau der Erde,
Geothermie oder dem Klimawandel erweitern.

Sexualprävention

Die Schwangerschaftsberatung Caritas in Weiden besuchte unsere Klassen 7 – 8. Dabei wurde mit den Jugendlichen über Verhütung, Schwangerschaft, Partnerschaft, Liebe und andere interessante Themen rund um Sexualität gesprochen.

Aktionen in der OGTS

Weihnachtsaktion für bedürftige Kinder und Familien in Rumänien

Auf Anregung der Schülersprecherinnen Lea Rödl und Simona Schraml aus der Klasse M8 packten die sechs Klassen der Mittelschule in der Vorweihnachtszeit acht Kartons für die Rumänienhilfe. Auf Initiative von Frau Erna Hauer aus Neustadt startet seit nunmehr 32 Jahren alljährlich kurz vor Weihnachten ein Truck mit den Hilfspaketen nach Rumänien. Die Lebensmittel und kleinen Geschenke erhalten bedürftige Familien, aber auch Kinder- oder Seniorenheime alljährlich zu Weihnachten. Bei der Übergabe der Pakete in Neustadt erzählte Frau Hauer sehr anschaulich von den zum Teil haarsträubenden und ärmlichen Lebensbedingungen der Leute und wie sich die Menschen auch über Kleinigkeiten wie z.B. über eine einzige Tafel Schokolade freuen.

Vorweihnachtszeit in der Schule

Neue Streitschlichter an den Mittelschulen Altenstadt a.d. Waldnaab und Pressath

An den beiden Mittelschulen Altenstadt a. d. Waldnaab und Pressath treten ab sofort neue Streitschlichter ihren Dienst an. Ausgebildet wurden diese drei Tage lang unter der Leitung der beiden Sozialpädagoginnen Laura Drechsler und Michaela Santl.

Seit vielen Jahren werden an der Mittelschule im Rahmen der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) Schüler zu Streitschlichtern ausgebildet. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Streitschlichter an unserer Schule wesentlich dazu beitragen, das Schulklima zu verbessern. Vor allem jüngere Schüler nutzen das Angebot, sich von ihren älteren Mitschülern in Konfliktsituationen helfen zu lassen. So können Konflikte ganz niedrigschwellig gelöst werden, bevor sie eskalieren.“ (Michaela Santl, MS Altenstadt)

Auch die Streitschlichter selbst profitieren von ihrer Ausbildung, indem sie soziale Kompetenzen und lebenspraktische Strategien zur Konfliktlösung erlernen. Außerdem werden sie später im Berufsleben einen entscheidenden Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern haben.

Die diesjährige Streitschlichter-Ausbildung fand in Form eines Schullandheims in der Jugendherberge Burg Trausnitz statt. Es nahmen insgesamt 16 Jugendliche aus der 7. Und 8. Jahrgangsstufe daran teil. Diese konnten sich freiwillig für das Ehrenamt melden und bewerben. In der dreitägigen Ausbildung lernten die Jugendlichen vor allem in Rollenspielen, wie sie unterschiedlichste Konfliktlösungen erarbeiten und demokratisch lösen.

„Mir hat besonders gefallen, dass wir uns zum Üben immer in 2er Gruppen aufgeteilt haben. So habe ich gelernt, mit anderen noch besser zusammen zu arbeiten. Außerdem hat es mir gut gefallen, dass die Ausbildung abwechslungsreich war. Besonders cool war, dass wir diese Rollenspiele gemacht haben. Ich habe mich dadurch mehr getraut, zu anderen zu sagen, als davor. Mir hat die Streitschlichter-Ausbildung sehr viel Spaß gemacht.“ (Celina Fritsch, Klasse M8)

„Ich fand vieles sehr toll, unter anderem das spielerische Lernen. Es ist interessant, zu wissen, was man als Streitschlichter alles machen und beachten muss. Das ist schwerer als ich anfangs gedacht habe. Es waren drei wirklich schöne Tage und ich kann viele schöne Sachen in Erinnerung behalten.“ (Sina Kohl, Klasse M8)

Am Abend wartete jeweils eine Überraschung auf die Jugendlichen. So gab es am ersten Tag ein gemütliches Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows und am zweiten Abend eine geführte Fackelwanderung mit interessanten Geschichten aus dem Mittelalter.

Durch die finanzielle Unterstützung von Neustadt lebt Demokratie, dem Elternbeirat der Mittelschule Altenstadt und den Gemeinden Altenstadt und Pressath, war die Streitschlichter-Ausbildung für die ehrenamtlich tätigen Schülerinnen und Schüler kostenlos. Dafür bedanken wir uns herzlich bei unseren Sponsoren!

Berufliche Orientierung in der BHS Weiherhammer

Eine Woche lang war die Klasse M8 Gast im Überbetrieblichen Bildungszentrum in Ostbayern (ÜBZO) Weiherhammer. Nach einer Potentialanalyse probierten die Schülerinnen und Schüler ihre berufliche Eignung in den Berufsfeldern Elektro, Informationstechnologie, Metall und Wirtschaft aus.
Unter der Anleitung von Ausbildern bauten die Altenstädter Signalanlagen mit Schaltern, beschäftigten sich mit den Bauteilen des Computers und stellten ein funktionsfähiges Netzwerkkabel her. Im Bereich Metall entstanden Spiele-würfel, welche die Kinder mit nach Hause nehmen durften. Im Bereich Wirtschaft erhielten die Schülerinnen unter anderem wichtige Tipps für die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch. Außerdem durften sie Angebote für eine fiktive Firma einholen und mussten anschließend unter den erhaltenen Angeboten mittels einer Kalkulation das beste Angebot herausfinden. Zum Schluss entwickelten sie in Gruppenarbeit noch ein Plakat bzw. einen Flyer für das Event zur Eröffnung der Übungsfirma.

Bei der Reflexion am Ende des letzten Tages zeigte sich, dass die Woche für die eigene Berufsfindung für alle sehr gewinnbringend war. Ein Mädchen aus der Klasse möchte sich beispielsweise unbedingt bei der BHS für ein Praktikum als Zerspanungsmechanikern bewerben, bei anderen wurde durch das eigene Tun großes Interesse für den IT-Bereich geweckt. Auch die anderen beiden Berufsfelder kommen für manche in Betracht. Sie werden im 14-tägigen Betriebspraktikum am Ende des Schuljahres nochmals vertieft werden
.
Die Mittelschule Altenstadt bedankt sich sehr herzlich bei Frau Christine Ritter und ihrem Team für die Organisation und Leitung der „Werkstatttage“.

Anfangsgottesdienst im Schuljahr 2021/2022

Das Thema „Brückenbauen“ zog sich als roter Faden durch den ökumenischen Anfangsgottesdienst, an dem alle Schüler teilnahmen. Frau Manuela Göldner-Gruber und Frau Claudia Stöckl zeigten an verschiedenen Beispielen, wie das Brückenbauen  zwischen Menschen wichtig für unser Leben ist.

Endlich wieder Wandertag

Endlich konnten die Klassen wieder auf Wanderschaft gehen. Die einen verschlug es nach Weiden in die Altstadt, die anderen nach Neustadt zur Eisdiele und andere gingen nach Weiden zum Bowlen.

Mit einem Handicap zu leben ist nicht einfach

Mit einem Handicap zu leben ist nicht einfach. Hinzu kommt, dass den betroffenen Menschen neben baulichen Barrieren auch Schranken in den Köpfen vieler Menschen entgegenstehen. Wir haben deshalb erneut Frau Beate und Robert Götz mit ihrem ehrenamtlichen Team an unsere Schule eingeladen. Sie versuchen diese Einsicht zu vermitteln. Mit ihrem Team Monika Eckart und Sibylle Moos bauen sie einen Parcours mit vielen verschiedenen Stationen auf, an denen Kinder lernen können, wie es sich anfühlt, mit einer Behinderung zu leben.

(Seit 2013 sind die Ehrenamtlichen im ganzen Landkreis Neustadt und Weiden unterwegs, jetzt unter der Schirmherrschaft der AWO-Ortsverein Floß, unterstützt durch das Sanitätshaus Urban und Kemmler reha team Ostbayern. Schon über 4250 Schüler haben den Parcours durchlaufen.)

„Es gab die Stationen Fühlen, Hör-Memory, Glöckchenball, Dufträtsel und Blindenstock. Besonders gut hat mir das Dufträtsel und der Blindenstock gefallen.“ (Leon F.)

„Die Partnerarbeit, wo man die Stationen, wie z. B. das Hör-Memory machen musste, hat mir besonders gut gefallen. Es war ein sehr schöner Tag.“ (Milena)

„Ich habe gemerkt, wie schwierig es ist, blind Treppen hoch und runter zu gehen. Das ist nicht leicht gewesen!“ (Amily-Sophie)

„Wenn man blind ist, ist es besonders schwierig. Weil man die schöne Welt, andere Menschen und seine Eltern nicht sehen kann.“ (Dawin)

„Das Hör-Memory war schwierig für mich, weil sich alles gleich angehört hat.“ (Leon M.)

„Ich habe gelernt wie es sich anfühlt, eine Behinderung zu haben und wie ich anderen helfen kann.“ (Johanna)

„Für Rollstuhlfahrer gibt es sehr viele Hindernisse. Im Umgang mit Rollstuhlfahrern ist wichtig, dass ich immer von vorne hingehe, frage ob ich ihnen helfen kann und höflich bin.“ (Vroni)

„Wenn jemand im Rollstuhl sitzt und über die Straße will, kann man ja von vorne hingehen und fragen „Darf ich Ihnen über die Straße helfen?“. Wenn die Person ja sagt, dann helfe ich ihr über die Straße. Oder wenn sie nein sagt, dann ist es auch ok. Man darf nicht einfach jemanden über die Straße schieben ohne zu fragen.“ (Melissa)

„Ich würde das Projekt nochmal machen wollen, weil man dabei viel lernen kann und es auch Spaß gemacht hat. Ich habe z. B. gelernt, wie man mit behinderten Menschen umgeht, wie das Leben für Behinderte ist und wie man mit einem Rollstuhl umgeht.“ (Kim)

Creative Change – ein außergewöhnliches Projekt

Frau Scherl meldete die 5., die 6. und die Klasse M7, des Schuljahres 2020/2021, zu einem gewinnbringenden Projekt an. Die Schüler lernten als Zuschauer, als Schauspieler und in Erarbeitung in Kleingruppen etwas über Demokratie, Umgang mit Cybermobbing, Lästerei, Freundschaft…

Sehr schülergerecht arbeiteten drei junge Leute von der Organisation „Creative Change“, vier Tage lang je zwei Unterrichtsstunden, mit den Schülern der drei Klassen. Der Ablauf der Veranstaltung war sehr strukturiert und zielgerichtet. Nach einem kurzen Brainstorming ging es über in eine szenische Darstellung, die auf das Thema hinführte. Nach einer Reflexion wurde sich in Kleingruppen zusammengefunden und am jeweiligen Thema gearbeitet. Zusammenfassend stellten die Schüler dann ihre eigenen Szenen auf der „Bühne“ dar. Auflockerung brachte auch das ein oder andere Zwischenspiel.

Für die Schülerinnen und Schüler war es eine tolle Erfahrung mit jungen Menschen auf diese Weise zusammenzuarbeiten und schauspielerische Talente in einem ganz anderen Rahmen ausprobieren zu können.

Gefördert wurde das Projekt über „Neustadt lebt Demokratie“. Der Koordinator im Landkreis, Arno Speiser, zeigte sich im Anschluss sehr zufrieden mit dem Projekt: „Man hat gesehen, dass die Jugendlichen wirklich etwas mitnehmen konnten. Für uns ist dies ein wichtiger Beitrag dazu, dass es zukünftig etwas zivilisierter in den Sozialen Medien zugeht. Vielleicht finden sich im Landkreis noch andere Schulen, die dieses oder ein ähnliches Projekt an ihrer Schule durchführen wollen. Die Partnerschaft für Demokratie hilft sehr gerne bei der Umsetzung.“

Drechselkurs im Technikunterricht

 

Im Rahmen der Berufsorientierung an der Mittelschule durfte die Technikgruppe der Jahrgangsstufe 9 an einem Drechselkurs bei dem Experten Erich Spreng aus Eggweil teilnehmen.

Das Drechseln wurde im Kurs an Modellbaumaschinen gelernt. Die SchülerInnen fertigten mit großer Ausdauer und Konzentration Schlüsselanhänger, Kerzenständer, Salz- und Pfefferstreuer und einen Kugelschreiber.

Mit Stolz zeigten die SchülerInnen ihre selbstgedrechselten Werkstücke.

Abschied von unserem Michael Neumann

Das Altenstädter Lehrerkollegium bedauert zutiefst, dass Herr Michael Neumann die Schule verlässt. Er war jahrelang ein verlässlicher Kollege, der viele Aufgaben übernahm. Aber da es bei einem weinendem Auge auch ein lachendes gibt, gratulieren wir unserem Michael zu seiner neuen Stelle als Konrektor in Vohenstrauß und wünschen ihm dort nur das Beste.

Verabschiedung Frau Lang-Riebl

Wir verabschieden unsere allseits beliebte Kollegin Frau Birgit Lang-Riebl, Gemeindereferentin. Nach zwei Jahren muss sie leider unsere Schule verlassen. Wir wünschen ihr alles Gute und Gottes Segen auf ihrem weiteren Lebensweg.

Verabschiedung der 9. Klasse 2021

Die Zeit der 9.Klässler neigte sich dem Ende. Sie wurden von der Schule mit ihren Zeugnissen verabschiedet.

Nach einer christlichen Andacht, in der darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Schüler unter einem göttlichen Schirm stehen und sich darauf verlassen könnten, einer Rede von Herrn Neubauer, dem Bürgermeister Herrn Schicketanz, dem Elternbeiratsvorsitzendem Herrn Ihls und Frau Schulenburg, welche die Schülerinnen und Schüler noch einmal auf das Thema „Glück“ hinwies, war es endlich so weit. Der letzte Schultag an der Mittelschule Altenstadt neigte sich dem Ende. Ein ganz besonderes Geschenk machte, in Form einer riesigen Torte, ein Schüler mit seinen Eltern. Wir wünschen allen entlassenen Jugendlichen von Herzen alles Glück und Gottes Segen auf ihrem weiteren Lebensweg.

© Johann Adam

© Johann Adam

Schüler der 6.Klasse als Nestbauer

Das hätten sich die Schüler der 6. Klasse auch nicht träumen lassen, dass sie einmal ein Nest für ihren eigenen Zögling bauen dürfen. Frau Santl leitete die Schüler an.

Die Aufgabe war: Gib deinem Zögling, einem Ei, einen Namen. Überlege dir eine Lebensgeschichte, baue ein Nest, das so stabil und schützend ist, dass das Ei beim Hinunterfallen nicht bricht.

Alle meisterten die Aufgaben mit Bravour.

Zusammen sind wir stark – Brückenbauer

Zusammen mit Frau Santl, zeigte die 6. Klasse was in ihr steckt. Die Schüler bauten in Teamwork eine Brücke, die so stabil war, dass die Schüler darauf stehen, bzw. auch darüber laufen konnten.

Praxis an der Mittelschule – Lampenprojekt

Im Rahmen des Kunstunterrichts, fertigte die Klasse M7 zusammen mit der Künstlerin Gabi Hecht aus Weiden, Lampenobjekte an. Diese wurden aus Naturmaterialien gefertigt. Die Schüler mussten dabei die Äste schleifen, lackieren und zu kreativen Leuchtobjekten zusammenfügen. Es entstanden zwei sehenswerte Unikate.

Die Beiträge der Klasse M7 im Rahmen des Kunstwettbewerbs

  1. Jahrestag der Hochzeit zwischen Johann von Luxemburg und Elisabeth, der Tochter des böhmischen Königs Wenzel II. im Jahre 1310.

Ausrichter des Wettbewerbs: Geschichtspark Bärnau-Tachov

Die Klasse M7 zu Besuch im Geschichtspark Bärnau

Mitte Juni besuchte die Klasse M7 zusammen mit ihrem Klassenlehrer Herrn Neubauer und Förderlehrerin Frau Scherl den Geschichtspark Bärnau-Tachov.

Frau Zuzana Veresova, welche die Klasse bereits im März zum Malwettbewerb anlässlich des 710. Hochzeitstags des späteren Königs von Böhmen Johann von Luxemburg und seiner Gemahlin Elisabeth, der Tochter des Böhmenkönigs Wezel II. eingeladen hatte, führte die Schülerinnen und Schüler durch das Gelände des Museumsdorfes und erklärte ausführlich die Gebäude und Einrichtungen auf dem Gelände vom Früh- bis zum Spätmittelalter.

Anschließend durften die Kinder unter Anleitung noch Bogen schießen, was sich als gar nicht so einfach herausstellte.

Auch die Bilder und Bastelarbeiten der anderen am Kunstwettbewerb beteiligten Klassen konnten abschließend betrachtet werden.

Nach den langen Monaten der Pandemiebeschränkungen war dies für die Klasse der erste Unterrichtsgang, der erste Ausflug im Schuljahr. Auch das Wetter spielte prächtig mit. Die pure Freude an diesem Vormittag wurde nur ein klein wenig getrübt durch ein verlorenes Handy. Trotz intensiver Suche aller Schüler/innen und Lehrer blieb es zunächst verschollen. Schließlich wurde es aber von Frau Veresova doch noch gefunden. Ende gut – alles gut. 

BOM bei Kolping

In der Woche vom 14.06 – 18.06.2021 nahm die 7.Regelklasse an der Berufsorientierungsmaßnahme „Talente entdecken“ teil Ziel des Projektes war es, den Schüler/innen die Möglichkeit zu geben, eigene, berufsrelevante Talente zu entdecken und eine grundsätzliche Eignung für eine bestimmte Berufsrichtung festzustellen.

In Kleingruppen lernten sie entweder die Berufe Bäcker, KFZ-Mechatroniker und Pfleger oder Floristin, Friseur und Kosmetikerin, sowie verschiedene Berufe im Bereich von Hotel und Gaststätten kennen.

Vor allem die sehr vielfältigen und praktischen Aufgaben führten dazu, dass die ganze Klasse aktiv und mit Begeisterung dabei war.

Abschließend präsentierten die Jugendlichen ihr erworbenes Wissen über verschiedenste Berufe.

Diese Maßnahme von Kolping war für alle in vielerlei Hinsicht gewinnbringend.

Das bin ich – Selbstwahrnehmung und Emotionen

Seit Oktober durften sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse einmal in der Woche eine „kleine Auszeit“ vom gewohnten Schulalltag nehmen und sich beim Sozialtraining ganz auf sich selbst konzentrieren. Gemeinsam mit unserer Jugendsozialarbeiterin, Frau Santl, gingen die Kinder ihren persönlichen Stärken, Gefühlen und Bedürfnissen auf den Grund. Bei einer meditativen Traumreise entdeckte manch einer sogar seinen persönlichen, sicheren Rückzugsort (siehe Bilder).